Jona (Hamburg)

Jona (Hamburg)

http://www.peterottholl.de/JONA/
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(english subs included)

kurze Inhaltsangabe (for English scroll down)

Der Filmemacher begleitet den Junkie in verschiedene Knotenpunkte der Drogen-Geografie Hamburgs: JONA (HAMBURG) beginnt als Porträt eines Ausgestoßenen. In dem Maße aber, in dem der Film die Persönlichkeit des Junkies entwickelt, zerfällt die Person des Filmemachers. Es stellt sich heraus, dass dessen Auftrag weiter geht: er hat einer verkommenen Stadt (Hamburg) ihren Untergang zu verkünden, falls sie weiterhin ihren gottlosen Weg verfolgt.

Short Summary

The Filmmaker accompanies a junkie to different junctions of the drug-geography of Hamburg: JONA (HAMBURG) starts as a portrait of an outcast. According to the development of the junkie's personality, the person of the filmmaker disintegrates. It turns out that his mission goes further: He has to preach a depraved city (Hamburg) its decline, in case it continues to follow its ungodly path.

längere Inhaltsangabe

Dokumentarische Beobachtungen, Tagebuch-Aufnahmen und inszenierte Situationen sind im Film JONA (HAMBURG) verschränkt.
Woher, fragt sich der Filmemacher, kommt die Angst dieser Tage, und wieso äußert sie sich speziell bei ihm derart, dass die Stimme, die ihn immer wieder aufgefordert hatte zu handeln, plötzlich verstummt ist.

Er beschließt, endlich wieder was zu machen, und wenn keine Institution ihn damit beauftragt, in Gottes Namen im eigenem Auftrag.Die ersten Versuche, sich der Drogenszene am Hamburger Hauptbahnhof zu nähern, scheitern kläglich. Der Graben zwischen der liberalen Mittelklasse, zu der er sich zählen würde, und den Ausgestossenen ist zu tief.
Dann aber trifft er auf Werner. Werner besticht durch seine Ausstrahlung. Er ist ein offener Mensch, der sich in den über 30 Jahren seines Aufenthaltes in der Drogenszene seine Warmherzigkeit bewahrt hat.
Nach kurzer Verhandlung über die Bezahlung ist der Vertrag perfekt.

Der Filmemacher ist euphorisch. Der Kontakt ist da. Das Filmemachen geht wieder los.

Dummerweise lässt er aber gleich am nächsten Tag seine Kamera bei seinem Vater liegen. Das löst etwas Unvorhergesehenes aus: der Vater, früher Pastor und jetzt Patient mit akuter Paranoia, verlässt die Psychiatrie.
Nach kurzer Zeit trifft beim Filmemacher eine Videocasette ein. Es ist eine Art Brief des Vaters.
Der Vater eröffnet seinem Sohn, dass er einen prophetischen Auftrag habe: er müsse der Stadt ihr Unheil verkünden, falls sie sich Gott nicht wieder zuwendete. Vor diesem Auftrag könne der Filmemacher nicht davonlaufen, wenn er das Schicksal der Stadt nicht teilen wolle.

Der Filmemacher leiht sich eine andere Kamera, um seinen Film voranzubringen. Aber der Kontakt zu den Dealern kommt nicht zustande, weil diese nicht gefilmt werden wollen. Vor dem "Drob- Inn", einer Hamburger Hilfseinrichtung mit Druckraum, hat der Filmemacher zuviel Angst. Anderes wiederum funktioniert: Werner führt den Filmemacher durch die Drogengeografie Hamburgs und es gibt längere Gespräche über die Sucht, den Rausch und die Repression.

Der Vater indes wird ungeduldig angesichts der Arbeit seines Sohnes. Er könne doch das Elend nicht aufheben, indem er es dokumentiere. Er erinnert ihn in mehreren Videobriefen an seinen Auftrag und leitet die Widersprüche der Stadt aus theologischer Sicht her. Auch Werner wird immer ungeduldiger. Er ist ziemlich krank und möchte endlich die Premiere des Filmes feiern. Es gibt Streit.Der Filmemacher ist an eine Grenze gelangt, die er erst überwinden kann, als er seinem prophetischen Auftrag nachkommt.

Longer Summary
Documentary observations, diary-recordings and directed situations correlate in the film JONA (HAMBURG).Where does this angst come from nowadays, asks the filmmaker and why does it manifest itself in his case to the effect that the voice, always pressing him to act, suddenly became silent?
He decides to finally start doing something again and if no institution is engaging him, in the name of God at his own behalf.The first attempts to approach the drug-scene at Hamburg Central Station fail miserably. The trench between the liberal middle-class, to which he would count himself, and the outcasts is much to deep. Then he meets Werner. Werner captivates because of his charisma. He is an open person, having guarded his warm-heartedness through the more than 30 years of belonging to the drug-scene.
After a short discussion about the payment the contract is perfect.

The filmmaker is euphoric. The contact exists. Film-making starts again.

Unfortunately, he forgets his camera already the next day at his father's place. This produces something unexpected: The father an ex-priest and now a patient with acute paranoia, leaves the psychiatry.
A little later the filmmaker receives a video. It's a kind of letter from his father:
The father reveals to his son that he has a prophetic mission: He has to announce the decline to the city, in case it won't turn back towards God again. The filmmaker could not run away from this mission if he is not willing to share the city's destiny.

The filmmaker borrows an other camera to go on with the film. But the contact to the dealers cannot be established because they do not like to be filmed. The "Drob - Inn", a supporting institution in Hamburg with consumption-facilities, frightens the filmmaker too much. Other things work: Werner guides the filmmaker through the drug-geography of Hamburg and there are long discussions about addiction, drugged state and repression.Meanwhile the father gets impatient in view of the work of his son. He could not abolish the misery by showing it. In several video-letters, he reminds him of his mission and explains the contradictions of the city from a theological point of view. Werner as well gets more and more impatient. He is quite ill and wants to celebrates the Premiere of the film after all. They start an argument.

The filmmaker has come to a limit, he only can overcome by following his prophetic mission.

Jona (Hamburg)
  • Jona (Hamburg)

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    kurze Inhaltsangabe
    Der Filmemacher begleitet den Junkie in verschiedene Knotenpunkte der Drogen-Geografie Hamburgs: JONA (HAMBURG) beginnt als Porträt eines Ausgestoßenen. In dem Maße aber, in dem der Film die Persönlichkeit des Junkies entwickelt, zerfäll...